Supermond August 2014 – meine Geschichte

Supermond August 2014 – eine Tour mit Begleitung

Nachdem ich 2012 den ersten Supermond fotografiert habe, war ich angefixt. Ich wollte den Supermond im August 2014 ganz bewusst fotografieren, mit allem was dazu gehört.
Dass es am Ende eine ganz aufregende Tour wurde, davon erzählt Euch dieser Artikel.

Föhn hat das Allgäu im Griff

Wir hatten uns entschieden, den Sommerurlaub im wunderschönen Allgäu – genauer im Ostallgäu zu verbringen. Somit war klar, dass der Supermond an meinem Standort eine Minute später aufgeht als in der Heimat.

Ich habe vorher versucht, besonders viele Menschen zum Fotografieren zu animieren. Der Mond ist eine Herausforderung, die nicht mal im Vorbeigehen gemeistert wird. Es ist mir – wenn ich die Zugriffe auf die entsprechenden Artikel und Bilder zu Rate ziehe – gelungen. Auch die entsprechende Veranstaltung im Facebook hatte eine Reihe von Teilnehmern gewonnen. Damit waren es gute Voraussetzungen für einen tollen Abend.

Das Wetter hatte sich jedoch aufgemacht, vielen einen Strich durch den Supermond August 2014 zu machen. Während es im Allgäu über Tag immer wieder zuzog, stiegen die Temperaturen über die 30° Celsius-Marke. Ich hatte zunehmend Sorge, dass ich den Mond überhaupt zu sehen bekomme. Sollte sich beim Supermond August 2014 mein Schicksal wiederholen? NEIN!

Für den Abend waren Gewitter und damit auch dichte Wolken angekündigt und neben den Bergen sorgte auch das dafür, dass wir den Mond nicht wie errechnet 20:08 Uhr zu sehen bekamen, sondern erst gegen 21:20 Uhr.

 

Wir? Wir!

An diesem Abend hatte ich eine ganz besondere Begleiterin. Meine große Tochter wollte so gern mitkommen und endlich Ihre tolle Kamera beim Supermond August 2014 ausprobieren.

Die Aufregung wurde von Minute zu Minute größer und wir waren pünktlich am errechneten Standort und bauten unser Equipment auf. Nun hieß es, eine der wichtigsten Tugenden des Fotografen auf eine aufgeregte Neunjährige zu übertragen – Geduld. Es wurde immer schwieriger, aber Gespräche mit Touristen aus Italien, der Schweiz und aus China machten das Warten erträglicher.

Besonders in Erinnerung ist uns dabei ein Tourist aus China geblieben. Ich durfte erleben, wie meine Tochter im klaren Englisch mit unserer Fotobekanntschaft sprach. Zudem haben wir „Alten“ uns über die Motive unterhalten und natürlich über die Bodys (beide Canon 😉 ) und die eingesetzten Objektive. Unser chinesischer Freund verabschiedete sich mit den Worten, dass wir wohl den Mond nicht sehen würden.

Sollte er recht behalten?

Supermond August 2014 – mit Verspätung, aber schön

Wir hatten schon unsere Objektive auf die historischen Bauten von Füssen gelenkt und ich erklärte meiner Tochter, wie aus Laternen Sterne werden und wie das mit den roten und weißen Strichen funktioniert, als unser chinesischer Freund widerlegt wurde. Der Mond kam endlich hinter den Bergen vor. Hinter Wolken ging er für uns auf – der Supermond August 2014 war endlich da.

Bei den Berechnungen und der Wahl des Platzes hatte ich Berge in keiner Weise bedacht, so dass meine Berechnungen für das flache Land gestimmt haben, aber eben nicht für das bergige Ostallgäu – naja, Übung macht den Meister.

Nun hieß es für mich, die Kreativität meiner Großen in die richtigen Bahnen zu lenken und meine eigenen Bilder entstehen zu lassen. Wenn ich den Worten meiner Tochter glauben darf, ist mir das gelungen. So strahlend hat sie fremden Leuten die Bilder gezeigt und wie selbstverständlich erzählt, dass wir den Mond fotografieren und was man da alles beachten muss.

Ihre Bilder wird sie euch bei Gelegenheit selbst vorstellen, jetzt präsentiere ich Euch meine Bilder vom Supermond August 2014 (hier nur eine Auswahl).

Die komplette Auswahl meiner Bilder von diesem – in mehrfacher Hinsicht – besonderen Abend findet Ihr bei Flickr.

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