Dresden – eine Fotoreise

Dresden ist mehr als eine Reise wert

Was haben wir die Klassenfahrt nach Dresden gemocht… Alte Häuser ansehen, ins Museum gehen und riesige Gemälde betrachten, während draußen schönes Wetter war. Heute fahren wir regelmäßig nach Dresden, bewundern die Brühlsche Terrasse, die Semperoper, den Fürstenzug und natürlich die wiedererbaute Frauenkirche. Die Menschen in Dresden haben eine bestimmte Art an sich, die es einem einfach macht, sich in dieser Stadt wohlzufühlen.

Was liegt da näher als eine Fotoreise nach Dresden.

Wer soll mitkommen

Die Reise nach Dresden von Berlin dauert mit dem Auto maximal 2 Stunden. Mitkommen sollen die Mitglieder der Facebook-Gruppe FotograFUN Berlin. Gern sollen auch andere Freunde der Fotografie und natürlich auch die Partner mitkommen, denn hier gilt – Dresden bietet für Jeden etwas.

Motive am Tag und in der Nacht

Dresden hat eine Vielzahl von Motiven zu bieten, die sicher auch schon mehrere Millionen Mal auf Platte, Film und Speicherkarte gebannt wurden. Hier etwas anderes zu fotografieren als die wunderschön wiederhergestellte Architektur aus der Zeit August des Starken käme mir nicht in den Sinn. Die Frage der Perspektive und des Stils können den Unterschied ausmachen.

Leider steht der Altar und das Innere der wiedererbauten Frauenkirche nicht auf der Liste, denn hier ist das Fotografieren verboten. Schade, aber das gilt es zu respektieren, denn es handelt sich dabei in erster Linie um eine Kirche. Schloss Pilnitz, das Blaue Wunder, der Zwinger und das bunte Treiben in den Gassen rund um die Frauenkirche bieten Motive ohne Ende.

Das Elbtal in Dresden

In der Adventszeit, aufgenommen von der Kuppel der Frauenkirche in Dresden.

Auch und vor allem in der blauen Stunde kann ich mir traumhafte Motive vorstellen, die es zu entdecken gilt. Bei passendem Wetter ist auch die goldene Stunde sicher voller Highlights, denn um diese Zeit werden nahezu keine Menschen auf den Plätzen sein.

Welche Ausrüstung sollte am Start sein?

Neben der Kamera sollten natürlich auch Objektive (ja, die Mehrzahl) nicht fehlen. Für die Bilder, die in der blauen Stunde entstehen sollen, muss ein stabiles Stativ mit. Um am Tag mit Licht und Schatten, mit Blende und Belichtungszeit zu spielen, werde ich noch einen Graufilter bzw. ND-Filter mitnehmen.

Gutes Schuhwerk ist auch angebracht, denn in Dresden kann man viel erlaufen. Auch die Dresdner Neustadt bietet eine Reihe von Motiven, die sicher nicht ganz so häufig erfasst wurden.

Ein Blick von der Kuppel der Frauenkirche lässt Panoramaaufnahmen zu. Dazu verweise ich gern auf meine Bilder 🙂

Die Frage nach dem wann?

Dresden ist zu jeder Jahreszeit schön. Im Frühjahr, wenn auf den Brühlschen Terrassen die Bäume blühen – japanische Kirschen, wenn ich mich nicht irre. Im Sommer, wenn die Stadt vor Touristen nur so wimmelt. Wenn sich im Herbst die Blätter färben, ist das ein schöner Anblick und wenn in der Adventszeit die Weihnachtsmärkte zum Verweilen einladen, gibt es wunderbare Motive. Somit ist die Frage nach dem wann eher die Frage nach dem wie oft ;-).

Um ein wenig ernsthaft an die Frage heranzugehen, wäre ein verlängertes Wochenende sicher die beste Wahl. Unterkünfte bietet Dresden einige, meine Wahl würde auf das Jugendgästehaus in Dresden fallen. Nahe an der Innenstadt gelegen und mit einem guten Frühstücksbuffet bietet diese Jugendherberge ordentliche Zimmer – und für zwei oder drei Nächte in Dresden ist das absolut passend. Wer mehr Luxus benötigt, dem sei das Taschenbergpalais empfohlen.

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