Die Reise geht los

Reisetagebuch unserer USA Reise Tag 1 15.07.15

Von Tegel nach Copenhagen

Nun geht es endlich los. Pünktlich startet unsere Cimber CRJ900 in Berlin Tegel mit dem Ziel Copenhagen. Wir haben uns von meinem Vater zum Flughafen bringen lassen.

Unser aufgeregter Haufen wurde ohne Probleme eingecheckt. Dann wurde noch für jeden eine Zeitschrift gekauft und die Sicherheitskontrolle passiert. Alle kamen ohne Beanstandung durch, nur bei der Mama wurde nochmal genauer kontrolliert. Dann hieß es warten aufs Boarding. In der Zeit haben wir die letzten Nachrichten geschrieben und ich habe diesen Post im Facebook veröffentlicht.

Der Flug über die Ostsee war absolut ruhig und Johanna hat den Start hörbar genießen können. Ein Stück Minzschokolade hat uns den kurzen Flug versüßen können – naja zumindest den beiden großen Mädels. Johanna und ich waren nicht so begeistert.

Mit #SAS ging es nach #Copenhagen! #USAN3J #Travel #Reise

Ein von Junghahn24 Fotografie (@junghahn24) gepostetes Foto am

Schöner Flughafen mit Steckdosen

In Copenhagen angekommen machten wir die Erfahrung, dass sehr schöne Flughäfen geben kann, die Hauptstadt Dänemarks hat so einen. Zeit zum Bummeln blieb nicht, denn wir mussten unser Gate finden und ich eine Steckdose 😁. Alles war gefunden, doch im Gegensatz zum Gate, waren die Steckdosen besetzt.

Nach einigen Minuten des Wartens ging es auch hier weiter, unsere Maschine – ein Airbus A340 – stand zum Boarding bereit. An unseren Plätzen 30 G, 30 H, 31 G und 31 H warteten Decke, Kissen, Kopfhörer und eine Flasche Wasser auf uns, das habe ich in der „Holzklasse“ nicht erwartet.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich nur 17% Akkuleistung für 8:30 Stunden Flugzeit hatte und jedes Familienmitglied individuelle Playlisten auf den unterschiedlichen Geräten hatte? Das einzige, was ich nicht gefunden habe, war also eine Steckdose 😭.

Enjoy your Coke und endlich Strom

Was verbindet man mit den USA? Coca Cola! Unabhängig voneinander haben meine liebe Frau und ich Coke bestellt. Das ist so selten bei uns, dass ich das an dieser Stelle einfach erwähnen musste.

Dose Coca Cola

Es müsste irgendwie sein…

Das Essen an Bord kam aus Alzey und schmeckte nicht sonderlich gut, es gab Salat mit einem Essig-Öl-Dressing, Hähnchen mit gelbem Curry und Reis, eine Scheibe Brot mit Butter, ein Stück Käse und Kuchen. Nachdem wir gegessen hatten, sagte meine Frau den entscheidenden Satz: „Ist das da ne Steckdose?“ Ja, neben einer Steckdose fanden sich auch zwei USB Anschlüsse. Meine Stromsorgen waren erledigt.

Auf der Flugroute passierten wird Island. Die Berge waren sehr gut zu sehen. Hier möchte ich auch mal landen und dieses faszinierende Land kennenlernen.

Als wir Grönland auf der rechten Seite liegen ließen, ist Johanna dann erstmal ins Land der Träume abgebogen. Sie konnte es nicht verstehen, dass die Sonne auf dem Weg nach Westen einfach mal nicht untergehen wird.

Für die Filmfans sei gesagt, dass ich mir Marvels Avangers angesehen habe. Kurze Kritik: Geht so 😉

Das Festland ist erreicht

Das Festland des nordamerikanischen Kontinent erreichten wir über Neufundland. Hier weckte das Wetter einzelne Fluggäste, denn in einem ansonsten sehr ruhigen Flug machten uns nun leichte Turbulenzen zu schaffen. Nachdem sich alle angeschnallt hatten, hat das Wetter sich beruhigt. Davon haben die meisten Fluggäste nichts mehr gemerkt, denn die Decken wurden gerichtet und der Weg ins Land der Träume eingeschlagen.

Kurz vor Saint Hubert gab es dann wieder ein liebevoll angerichtetes Mahl. Das wichtigste an diesem Spätstück (es ist in Deutschland gerade 1:25 Uhr) bestach durch den dazu gewählten Kaffee. Das Polarbröd mit Käse und Schinken war eine echte Wohltat und wurde durch eine kleine Schokolade und einen Birnensaft abgerundet.

Essen im Flugzeug

Eine Wohltat

Über Albany – der Hauptstadt des Bundesstaates New York – begrüßte uns die untergehende Sonne mit den schönsten Rot- und Orangetönen. Wir sind dann soweit und freuen uns wie Bolle auf unsere Ankunft in der Stadt die niemals schläft.

Kurz vor der Landung verabschiedet sich die Sonne von uns.

Kurz vor der Landung verabschiedet sich die Sonne von uns.

 

Auch der längste Flug endet mal…

…und so sind wir pünktlich in Newark (New Jersey) gelandet. Viele Reisende finden die Prozedur beim Einreisen schlimm, auch unsere Erinnerungen sind nicht unbedingt die besten. Hier wurden wir angenehm überrascht. Der Officer am Schalter führte ein kurzes Gespräch mit uns, wir lachten gemeinsam und ganz nebenbei hat er uns Fingerabdrücke abgenommen und uns fotografiert. Auch unser Gepäck hatten wir innerhalb weniger Minuten – an einem riesigen Flughafen innerhalb weniger Minuten sein Gepäck zu bekommen, da können sich manche Flughäfen in der Heimat eine Scheibe abschneiden. Vor der letzten Kontrolle kamen dann auch die berühmten Beagels um unser Gepäck zu beschnuppern.

Mit einem Taxi nach New York

Am Taxistand war ordentlich was los. Yellowcab an Yellowcab und die ankommenden Gäste wurden durch einen Steward auf die Wagen verteilt. Unser Fahrer war freundlich und fuhr uns dann zum Hotel. Im Auto wurden wir mit klassischer Musik verwöhnt. Immer wieder wies er uns auf den tollen Blick hin und am Ende des Lincoln Tunnel begrüßte er uns mit den Worten „Welcome to New York City“. Die Fahrt wurde noch besser, denn im Radio wurde eine Aufnahme der Berliner Philharmoniker gespielt. Als ich dann sagte, dass wir aus Berlin kommen, lachte unser Fahrer herzlich und sagte, er hätte das für uns bestellt. So begleitete uns Dvorak bis zum Hotel.

Dort angekommen, ging der Checkin reibungslos über die Bühne. In der siebenten Etage in Suite 710 sind wir zu finden, wenn Ihr uns mal besuchen wollt.

Gute Nacht und danke fürs lesen.

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